Psychologische Diagnostik


 

In meiner Praxis haben Sie die Möglichkeit, auch ausschließlich zur psychologischen Diagnostik zu kommen – unabhängig von einer anschließenden Psychotherapie. 

Die Diagnostik dient dazu, psychische Symptome besser einzuordnen, mehr Klarheit über die eigene Situation zu gewinnen oder eine fachliche Grundlage für behördliche Anliegen, wie z. B. Anträge oder Gutachten, zu schaffen. 

Je nach Fragestellung umfasst die Diagnostik in der Regel zwei bis drei Termine in der Praxis. Zusätzlich erhalten Sie standardisierte Fragebögen, die Sie bequem digital von zu Hause aus ausfüllen können. 

Wenn Sie sich unsicher sind, ob eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll ist, oder Sie zunächst einfach mehr Orientierung wünschen, kann eine Diagnostik ein wertvoller erster Schritt sein. 


 Was kann in einer psychologischen Diagnostik untersucht werden? 

Hier ein paar häufige Beispiele, bei denen eine psychologische Diagnostik hilfreich oder notwendig ist: 

 

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) 

Viele Erwachsene und Jugendliche merken, dass sie sich schwer konzentrieren können, ständig abgelenkt sind oder sehr unruhig wirken.
 🛠 In der Diagnostik klären wir: 

  • Bestehen typische ADHS-Symptome?
  • Gibt es andere Ursachen (z. B. Depression, Stress, Trauma)?
  • Welche Schwierigkeiten gibt es im Alltag?

 

Depression 

Wenn Sie sich längere Zeit niedergeschlagen fühlen, antriebslos sind, nicht schlafen können oder sich leer fühlen, kann eine Depression vorliegen.
 🛠 In der Diagnostik prüfen wir: 

  • Welche Form der Depression liegt vor?
  • Wie stark sind die Symptome?
  • Gibt es körperliche Ursachen oder andere psychische Erkrankungen?

 

Angststörungen (z. B. soziale Phobie, Panikstörung, generalisierte Angst) 

Viele Menschen leiden unter Ängsten – etwa vor dem Kontakt mit anderen, vor bestimmten Situationen oder ohne klaren Grund.
 🛠 In der Diagnostik untersuchen wir: 

  • Welche Art von Angststörung liegt vor?
  • Wie stark beeinträchtigt sie den Alltag?
  • Gibt es begleitende Symptome wie Grübeln, Schlafprobleme oder Vermeidungsverhalten?



 


 

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) 

Nach belastenden oder traumatischen Erlebnissen können bestimmte Symptome auftreten: Flashbacks, ständige Alarmbereitschaft oder emotionale Taubheit.
 🛠 Die Diagnostik klärt: 

  • Liegt eine PTBS vor?
  • Welche Erlebnisse stehen im Zusammenhang mit den Beschwerden?
  • Gibt es andere Störungen (z. B. Depression, Angst)?

 

Persönlichkeitsstrukturen

Wenn zwischenmenschliche Beziehungen immer wieder scheitern, Gefühle sehr intensiv sind oder das Selbstbild instabil ist, kann eine tiefergehende Störung der Persönlichkeit vorliegen.
 🛠 Die Diagnostik hilft zu verstehen: 

  • Welche Persönlichkeitsmuster bestehen?
  • Gibt es eine Borderline-, narzisstische oder vermeidende Persönlichkeitsstörung?
  • Wie wirken sich diese Muster im Alltag aus? 



Natürlich erhalten Sie eine Rückmeldung zur Diagnose und zu möglichen weiteren Schritten.